„Manche Leute bevorzugen die Geheimniskrämerei und erniedrigen ihre Mitarbeiter dadurch, dass sie ihnen nur einen Teil dessen erzählen, was sie eigentlich müssten.“

Cyril Northcote Parkinson (1909-1993), brit. Publizist

Kommunikation als Führungsinstrument

Die interne PR ist seit Jahren ein wachsendes Aufgabengebiet in der Kommunikationsbranche. Das hat im Wesentlichen zwei Gründe. Unternehmensführung funktioniert heute kaum noch hierarchisch über Anweisung und Ausführung. Führen mit Zielvereinbarungen und verwandte Modelle haben sich als intelligentere und erfolgreichere Methoden erwiesen. Sie funktionieren jedoch nur, wenn Mitarbeiter motiviert und informiert sind, und Informationslücken nicht die Gerüchteküche zum Brodeln bringen. An diesem Punkt kommt interne Kommunikation ins Spiel. Wer führen will, muss kommunizieren. Klingt banal, ist es aber nicht.

Der zweite Grund: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind immer auch Botschafter des Unternehmens nach außen. Doch gute Botschafter müssen – siehe oben – informiert und motiviert sein. Interne Kommunikation kann sich dafür unterschiedlichster Instrumente bedienen: vom Schwarzen Brett über das Intranet bis zur Mitarbeiterzeitung, von der Mitarbeiterversammlung über Preisverleihungen und Ehrungen bis zum Firmenausflug.

Übrigens: Interne Kommunikation ist nicht nur etwas für Unternehmen und Institutionen. Vereine und Verbände, die auf das Engagement ihre Mitglieder angewiesen sind, können auch auf Kommunikation mit ihren Ehrenamtlern nicht verzichten.

 
Wort & Co.
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